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Warum viele Medikamente krank machen statt gesund

Wir Deutschen nehmen eindeutig zu viele Medikamente zu uns. Nach einer Studie sind es etwa 90 Kapseln und Tabletten pro Monat und Person. Wenn man die jungen Menschen abzieht, die kaum Pillen & Co benötigen, eröffnet sich ein großes Problem!

Je älter wir werden, desto mehr Medikamente nehmen wir ein. 2500 Patienten wurden befragt, und gaben an mindestens 6 Medikamente einzunehmen. Da ist es kein Wunder, das viele Krankenhausaufenthalte die Folge von Arzneimittelkomplikationen sind.

Leider sind nicht immer die Mediziner und Ärzte an den Neben- und Wechselwirkungen schuld. In Deutschland gibt es eine große Menge freiverkäuflicher Präparate und davon wurden im letzten Jahr tatsächlich 8 Milliarden in unsere Haushalte verkauft. Auch hier sind die Nebenwirkungen nicht unerheblich. Der Beipackzettel wird oft nicht gelesen, weil die Schrift zu klein ist oder zu unverständlich geschrieben wird. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach der richtigen Dosierung und vor allem berichten Sie dem Apotheker von den Präparaten die Sie sonst noch nehmen. Denn auch Vitamine und Mineralien können Wechselwirkungen auslösen. Kalzium verstärkt die Wirkung von Herzmedikamenten.

Versuchen Sie es mit sanfter Hilfe, bevor die Chemiekeule ran muss. Bei Kopfschmerzen, Magenschmerzen und einer sich anbahnenden Erkältung ist eigentlich das Bett der richtige Aufenthaltsort. Aber die Zeit hat keiner! Nutzen Sie die bewährten Hausmittel wie Kräutertees, Güsse oder Wickel. Alternativ kann man sich auch mit homöopathischen Mitteln helfen. Sie unterdrücken die Symptome nicht, sondern regulieren den Organismus wieder. Fragen Sie ihren Apotheker nach pflanzlichen Mitteln, die sich in der Naturheilkunde bewährt haben.

Sanfte Therapie bedeutet auch, soviel wie möglich von außen zu behandeln. Ein schmerzende Schulter kann mit Salbenumschlägen behandelt werden. Gurgeln, inhalieren, baden, massieren wann immer es passt. Die Wirkstoffe kommen so auch tatsächlich dorthin wo Sie benötigt werden.

Hätten Sie gedacht, dass 2 Millionen Menschen in Deutschland Tablettensüchtig sind? Das ist Fakt! Am häufigsten werden Schmerz- und Schlafmittel eingenommen. Nehmen Sie solche Burner nur, wenn es tatsächlich keine Alternative gibt. Bei Schlafstörungen probieren Sie autogenes Training, keine schwere Kost vor dem Schlafen oder auch das Raumklima spielt eine wichtige Rolle. Lassen Sie sich von Schlafexperten beraten.  Sollte es doch mal nicht anders gehen, holen Sie sich ein Präparat mit Baldrianextrakt aus der Apotheke.

Die Folgen von zu vielen Medikamenten sind oft Übelkeit, Schwindel, Durchfall, Leber-und Nierenschäden. Verwirrtheitszustände sind bei älteren Menschen nicht immer gleich Demenz. Oft sind Medikamente auch die Ursache.

Also hinterfragen Sie, was der Arzt Ihnen verschreibt! Warum muss ich die Medikamente nehmen? Welche Nebenwirkungen hat das Präparat? Gibt es Alternativen? Nehmen Sie nicht alles als gegeben hin. Es ist ihre Gesundheit. Achten Sie ein wenig auf Ihren Lebensstil, denn viele Erkrankungen sind die Folge falscher Ernährung und mangelnder Bewegung. Lassen Sie sich von Fachleuten wie Heilpraktikern oder Ernährungsberatern beraten und finden Sie den Weg in ein körperbewusstes Leben.

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